Presseresonanz

Berlin | Uferhallen | FINALE | 2023

Pressewand

22.Mai 2023 – taz |  13. Mai 2023 – tagesspiegel

12.8.2023, Es müssen neue Bauweisen her – Zeit Online
12. August 2023 Interview mit Adrienne Goehler von
Die Kunst sollte sich Wissen um Rohstoffe aneignen, sagt die Kuratorin Adrienne Goehler. Dann könne sie beim Wiederaufbau von Krisengebieten und dem Klimaschutz helfen.

Zeit-Online zum Artikel

6.6.23 Abschluss nach einer Reise um die Welt, Weddingweiser

Uferhallen: Zur Nachahmung empfohlen

»Was ist Nachhaltigkeit, was braucht es dafür, was muss überwunden werden? Die Ausstellung „ZNE! – Zur Nachahmung empfohlen“ in den Uferhallen stellt viele dieser Frage und gibt Antworten auf Zukunftsfragen. Die fast 70 künstlerischen Antworten, teils einleuchtend und naheliegend, teils überraschend und mit ungewohnter Perspektive sind noch bis zum 16. Juli bei freiem Eintritt in der Uferstraße 8 zu sehen.

Abschluss nach einer Reise um die Welt

Die „Erkundungen in Ästehtik und Nachhaltigkeit“, so die Selbstbeschreibung des Ausstellungsprojekts, ist keine schnell zusammengetragene Reflexion über ein hochaktuelles Thema. Bereits im September 2010 war in den Uferhallen eine erste Ausstellung zu dem Thema präsentiert worden. Danach ging die Schau auf eine Reise um die Welt. Auf vier Kontinenten war „ZNE!“ zu sehen – in Addis Abeba, Lima und Peking, in Mumbai, São Paulo, Puebla, Haifa und Jerusalem, in Bonn, Bremen, Essen und Hamburg. Nachdem sie an 29 Ausstellungsorten zu sehen war, ist sie nun an ihren Ausgangspunkt zurückgekehrt. Doch es ist nicht einfach eine Wanderausstellung, die jetzt wieder im Wedding zu sehen ist. An jedem Ausstellungsort sind neue Kusntwerke, neue Sichtweisen hinzugefügt worden, die Ausstellung entwickelte sich fort bis zu ihren heutigen Status quo. Hier, im Wedding, findet die Ausstellung „ZNE!“ nach 13 Jahren ihren Abschluss.

In den gezeigten Arbeiten geht es um sehr verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit und den weiten Weg, der in den verschiedenen Ländern noch gegangen werden müsste, um nachhaltig zu wirtschaften. So hat der Berliner Künstler Michael Saup 24 Tonnen Braunkohlebriketts zu einer Installtation gestapelt. Auf der erklärenden Tafel steht, dass eine einzelner Baum etwa 2400 Jahre wachsen müsste, um das beim Verbrennen dieser Kohle freiwerdende CO² aufzunehmen. In seiner Videoinstallation „ Treelab“ macht Marcus Maeder aus Zürich Geräusche hörbar, die Pflanzen erzeugen. Die Klickgeräusche sind besonders deutlich, wenn die Pflanzen Trockenstress haben. Wang Jiuliang hat 500 Mülldeponien in China besucht und dort gefilmt. Er will auf die Auswirkungen des massiven Wachstums und des Konsums hinweisen. Die Mengen an Plastik, die in dem Film zu sehen sind, kann wohl kaum einen Betrachter kalt lassen.
(Wie klingt es, wenn Bäume Trockenstress haben? Die Sound Installation “Treelab” von Marcus Maeder macht das hörbar.)

Von Gedanke zu Gedanke über Nachhaltigkeit

Und so geht es weiter in den Uferhallen, in der die unterschiedlichen Kunstwerke verteilt sind: Der Besucher geht von Installation, zu Bild, zu Tiny House, von Gedanke zu Gedanke und realisiert, wie verschieden die Perspektiven sind, wie weit das Feld der Nachhaltigkeit ist, wie verwoben die Probleme, wie groß die Aufgabe.

Wer die Ausstellung bis vor zwei Tagen besucht hat, der konnte miterleben, wie zwei Themen in zwei Workshops in der Ausstellung ausgearbeitet wurden. Dabei ging es um einen neuen Schwerpunkt, der bei dieser letzten Station hinzugefügt wurde: der Anteil der konventionellen Bauindustrie an der Klimakrise. Mit den Workshops wird die Frage gestellt, wie Naturbaustoffe wie Schafwolle, Pilze oder Hanf künftig eine größere Rolle spielen könnten. In den Workshops wurden Bausteine aus Nutzhanf und anderen Naturbaustoffen hergestellt, daraus entstand ein Tiny House. An einer anderen Ausstellungsbaustelle wurde mit Schafwolle, Lehm und Pilzen gebaut.
Auf zwei Arbeiten sei noch besonders hingewiesen:
Besonders originell ist „Macht Geschenke: Das Kapital“ von Christin Lahr. Die Münchnerin, die in Berlin lebt, zeigt ihre Kritik der politischen Ökonomie. Lahr überweist seit 2009 und voraussichtlich bis 2052 täglich 1 Cent ans Bundesministerium für Finanzen. Der Überweisung, die sie in der Ausstellung dokumentiert, fügt sie jeweils 108 Zeichen aus Karl Marx’ „Das Kapital, Band 1“ bei. Was der Finanzminister wohl über diese ungeplante Spende denkt?
Besonders Wedding ist der „Zwischenbericht Pankefilter, 2010“ von Kerstin Polzin (Berlin) und Anja Schoeller (Fürth). Sie haben an verschiedenen Flüssen, auch an der Panke, Wasser geschöpft, mit klassischem Filterverfahren gereinigt und in Flaschen abgefüllt. In den Uferhallen ist gefiltertes Flusswasser aus der Panke abgefüllt ausgestellt. Mit ihrer Installation wollen die Künstlerinnen auch dazu einladen, die eigenen Gedanken zu filtern.

Gepräche über Nachhaltigkeit

An einigen Tagen gibt es auch Gespräche, an denen ebenfalls ohne Eintritt teilgenommen werden kann:
Dienstag, 6. Juni, 19.30 Uhr: Gespräch über den „Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit“
Anne Schneider (Regisseurin und Konzepterin) im Gespräch mit Dr. Tobias Knoblich (Kulturwissenschaftler und Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft) und Dr. Christine Fuchs (Leiterin STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V.)
Mittwoch, 7. Juni, 19.30 Uhr: Bauen neu denken: Hanf, Schafwolle & Co.
Anlässlich ihrer Arbeiten zu Schafwolle und Hanfkalk in der Ausstellung sprechen Folke Köbberling, Künstlerin und Professorin für Architekturbezogene Kunst (TU Braunschweig), und Norbert Höpfer, Mineraloge und Hanfstein-Bauer, mit Eike Roswag-Klinge, Professor für Constructive Design und Climate Adaptive Architecture am Natural Building Lab (TU Berlin) über nachhaltiges Bauen. Dabei wird es um neue und altbekannte Materialien gehen, aber auch um die Frage, was die großen Herausforderungen von nachhaltigem Städtebau heute sind und wie Wissenschaft, Kunst und Politik sie angehen können. Moderiert wird das Gespräch von Teresa Erbach (Research Institute for Sustainability, Potsdam).
Dienstag, 13. Juni, 19.30 Uhr: Art meets Science
Die Künstlerin Ayumi Matsuzaka, Christian Schloh, Dr. Michael Weiß und Dr. Ariane Krause sprechen über kompostierbare Windeln zur Herstellung von Terra Preta

Öffnungszeiten und weitere Infos
„ZNE! – Zur Nachahmung empfohlen“, bis 16. Juli, Dienstag bis Sonntag 12 bis 20 Uhr geöffnet (bei Veranstaltungen bis 22 Uhr), Uferhallen, Uferstraße 8, Eintritt frei, mehr zum Rahmenprogramm online unter www.zur-nachahmung-empfohlen.de«

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7.5.23 Wie retten wir die Welt, Adrienne Goehler?: „Wir dürfen uns nicht auf Experten verlassen“ – Tagesspiegel

Wie retten wir die Welt, Adrienne Goehler?: „Wir dürfen uns nicht auf Experten verlassen“

»Adrienne Goehler tourt seit 13 Jahren mit einer Ausstellung zur Nachhaltigkeit um die Welt. Um dem Klimadesaster zu begegnen, brauchten wir die Kunst, sagt sie.

Adrienne Goehler ist ehemalige Berliner Kultursenatorin und war viele Jahre Präsidentin der Kunsthochschule Hamburg. Ab Donnerstag kehrt ihre Wanderausstellung zum Thema Nachhaltigkeit nach 13 Jahren nach Berlin zurück. Ein Gespräch über Experten in der Krise, Kunst als Notwendigkeit und die Methoden der Letzten Generation.«

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Israel | Jerusalem | Haifa | 2021

5.12.21 Eine Reise zwischen Ästhetik und Nachhaltigkeit – Haifa Nachrichten

Eine Reise zwischen Ästhetik und Nachhaltigkeit

05.12.2021 , Tagit Klimor in Haifa Nachrichten

»Nach der COP26, die letztes Jahr in Glasgow stattfand, scheinen viele Länder immer noch mit der Förderung nachhaltiger Agenden zu zögern. Begleitet wurde die Konferenz von Demonstrationen junger Menschen auf der ganzen Welt, die die katastrophalen Folgen dieser Selbstgefälligkeit verstehen. Die Menschheit zerstört weiterhin systematisch die Umwelt. Weltweit sind nur 36 % der Regenwälder intakt, und in Israel, das besonders knapp an natürlichen Ressourcen und grünem Land ist, werden wir jedes Jahr Zeuge sich weit ausbreitender Brände. Die internationale Ausstellung „Beispiele zur Nachahmung! Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“ befasst sich mit der globalen Klimakrise und versucht, das Bewusstsein zu schärfen und einen proaktiven Ansatz zu fördern. Die Ausstellung wurde in Jerusalem im Museum on the Seam und in Pyramida, einem Zentrum für zeitgenössische Kunst in Haifa, gezeigt. Die Ausstellung untersuchte Schlüsselfragen im Zusammenhang mit der Umweltkrise rund um die Themen Klimawandel, gefährdete Biodiversität, Entwaldung, Umweltverschmutzung, Wasserressourcen und Nahrungsmittelknappheit sowie die Auswirkungen dieser Veränderungen auf benachteiligte Gemeinschaften auf der ganzen Welt. Ziel der Ausstellung war es, das Bewusstsein für die destruktiven Folgen des eigenen Handelns zu schärfen und zu einem nachhaltigen Lebensstil anzuregen. Die von Adrienne Göhler kuratierte Ausstellung hatte 2010 in Berlin Premiere und wurde seither in 27 Ländern gezeigt. Die Ausstellung zeigt 70 führende Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt, einschließlich Israel, und betont universelle und lokale ökologische Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen. Als Architekt, Künstler und Dozent beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit Umweltthemen und es war mir eine Ehre, an dieser wichtigen Ausstellung teilzunehmen. Zwei meiner Werke wurden ausgewählt, und es war mir ein Privileg, sie neben prominenten und angesehenen Künstlern wie Josef Beuys, Olafur Eliasson, Sigalit Landau, Jennifer Allora & Guillermo Calzadilla und vielen mehr zu zeigen. Die Skulptur Urban Siach wurde im Museum on the Seam und die Depletion-Installation im Pyramida Art Center ausgestellt. […] Jede und jeder hat eine Rolle. In der Natur spielt jede Pflanze, jeder Strauch und Baum, jedes Tier – ob groß oder klein – eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts, um ein gemeinsames Dasein zu ermöglichen. Daher spielt jede und jeder einzelne von uns eine wichtige Rolle bei der Festlegung einer Agenda, die den Erhalt der Umwelt für die Zukunft der kommenden Generationen fördert und dazu beiträgt. Ich glaube fest daran, dass der Wandel in unseren Händen liegt. Die Künstlerin Tagit Klimor ist eine multidisziplinäre Architektin, Künstlerin, Gründungspartnerin von Knafo Klimor Architects und Dozentin an der Fakultät für Architektur und Stadtplanung am Technion, Institute of Technology, Haifa, Israel.«

9.10.21 Expeditionen zwischen Ästhetik und Nachhaltigkeit: Die Klimakrise im Mittelpunkt einer Ausstellung im Museum on the Seam – Talking Art

Expeditionen zwischen Ästhetik und Nachhaltigkeit: Die Klimakrise im Mittelpunkt einer Ausstellung im Museum on the Seam

09.10.2021 , Zo HaDerekh

»Das Jerusalem Museum on the Seam, das sich als soziales Museum zeitgenössischer Kunst versteht, präsentiert unter dem Titel „Beispiele zur Nachahmung – Expeditionen zwischen Ästhetik und Nachhaltigkeit“ eine internationale Ausstellung zur Klimakrise. Es handelt sich um eine Wanderausstellung, kuratiert von Adrienne Göhler aus Berlin. Die Ausstellung, die im letzten Monat in Jerusalem eingetroffen ist, umfasst einige der prominentesten Stimmen der zeitgenössischen internationalen und lokalen Kunst. Die Ausstellung zeigt 102 Künstler und Künstlerinnen aus 27 Ländern, darunter Israel, Deutschland, China, USA, Kuba, Mexiko, Brasilien, Chile, Polen, Afghanistan, Frankreich, Dänemark, Brasilien, Spanien, Südafrika, Schweiz, Niederlande und Süd Korea. Die Ausstellung wurde erstmals 2010 in Berlin gezeigt und ist seitdem um die Welt gereist. Wo immer sie gezeigt wird, nehmen mehrere lokale Künstler an der Ausstellung teil und thematisieren die ökologischen Herausforderungen in ihrem lokalen Kontext. Überschwämmungen, Waldsterben, Rodungen, Klimawandel und der Verlust der biologischen Vielfalt – diese und weitere verschiedene Schichten wirken sich direkt auf das Universum aus, in dem wir leben. „Der Begriff ‚Klimakrise‘ soll die Dringlichkeit verdeutlichen, das Problem anzugehen. Heute müssen wir mehr denn je vor dem Hintergrund von Bränden und Überschwemmungen, die die Welt treffen und an unsere Tür klopfen, schnell und entschlossen handeln, um unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.“ Die Ausstellung soll eine Vision von einem Leben in Nachhaltigkeit fördern. Sie betont die Idee, dass jeder Teil der Revolution sein und sich für die Rettung des Klimas einsetzen kann. Im Rahmen einer einzigartigen Zusammenarbeit bieten das Museum on the Seam und das Zentrum für zeitgenössische Kunst Pyramida in Haifa eine gemeinsame und umfassende Bühne für eine internationale Ausstellung, „die auf ihrem Banner eine Botschaft der Nachhaltigkeit trägt, und wirft ein so akutes Problem für unser Leben und zukünftige Generationen auf.“ Das Museum on the Seam betonte: „Jerusalem und Haifa, zwei ähnliche, aber unterschiedliche gemischte Städte, stellen sich der Realität des Zusammenlebens in einem komplexen und herausfordernden Raum. Wir teilen alle denselben Ball, unabhängig von Religion, Geschlecht, Rasse und Nationalität, und es ist unsere Pflicht, das gemeinsame Ziel zu bewahren, zu überbrücken und zusammenzuarbeiten.“«

6.9.21 Raus aus der Blase „Beispiele zum Nachmachen! Reisen zwischen Ästhetik und Nachhaltigkeit“ – Talking Art

Raus aus der Blase „Beispiele zum Nachmachen! Reisen zwischen Ästhetik und Nachhaltigkeit“

06.09.2021 , Talking Art

»Immer wieder sind wir beeindruckt von den inspirierenden Aktivitäten des Museum on the Seam in Jerusalem. Es ist so wichtig, mindestens ein solches Museum zu haben, das sich zum Ziel gesetzt hat, das Bewusstsein für brennende politische Themen zu schärfen, und erkannt hat, dass Kunst ein großartiges Serverwerkzeug ist, das als Sprachrohr für Veränderungen dienen kann. Die aktuelle Ausstellung ist eine Sammlung von Werken aus aller Welt, die die Ungerechtigkeiten und Torheiten in Bezug auf die „Klimakrise“ und den Einfluss des Menschen auf Natur und Ökologie aufdecken. Es ist nicht das erste Mal, dass im Museum eine Ausstellung zu diesem Thema gezeigt wird. Aber dieses Mal ist es eine Wanderausstellung, die erstmals 2010 in Berlin stattfand und auf der ganzen Welt gezeigt wurde, und einige der prominentesten Stimmen der zeitgenössischen internationalen Kunst einbezieht, die zu Maßnahmen zur Verringerung unseres ökologischen Fußabdrucks aufrufen. «

Erfurt | 2019

26.7.19 Die Wanzen klagen an – Thüringer Landeszeitung

Die Wanzen klagen an

26.07.2019 , Thüringer Landeszeitung

»Für die Dauerbrenner aus den Nachrichten funktioniert die Ausstellung als emotionales Sprachrohr. Andere Themen werden sonst weniger diskutiert. Eine Arbeit befasst sich zum Beispiel mit Elektrosmog unter Hochspannungsleitungen. Ein Mathematiker veranschaulicht in einer Serie von Fotomontagen, wie viel Kohlendioxid die Internet-Nutzung verbraucht.«

Bonn | 2018

1.6.18 ZNE! ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN! Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit – Schnüss Bonn

ZNE! ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN! Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit

01.06.2018, Schnüss Bonn

»Ein atmender Laubhaufen. Ein Bällebad mit Plastiktüten. Eine Waschmaschine, die per Muskelkraft betrieben wird: Die Ausstellung “ZNE!” wimmelt vor wunderbaren, kuriosen, überraschenden Einfällen.«

Chile | Valparaíso | 2017

8.6.17 Cuando los caminos del arte se hacen sustentables – La Tercera

Cuando los caminos del arte se hacen sustentables

08.06.2017 , La Tercera

»Propuesta como éstas han cambiado la forma en que se reflexiona temas políticos y medio-ambientales usando las herramientas del arte, y al mismo tiempo han inspirado la muestra internacional „¡ejemplos a seguir- expediciones en estética y sustanbilidad“ que reúne a más de 60 artistas con sus respectivas obras.«

Schwerin | 2016

29.6.16 Wie viel Nachhaltigkeit wollen wir? – Schweriner Volkszeitung

Wie viel Nachhaltigkeit wollen wir?

29.06.2016 , Schweriner Volkszeitung

»Ziel der Ausstellung ist es zum Nachdenken anzuregen, das eigene Handeln mit Blick auf Nachhaltigkeit zu prüfen, nicht nur vom Blick über den Tellerrand zu reden, sondern sich auch für die Probleme anderer Menschen oder Völker zu interessieren – und das eigene Handeln zu ändern. Wer die Welt retten will, sollte bei sich selbst anfangen.«

Bayern | 2015

14.11.15 Ein einziges Plädoyer für die Vielfalt des Lebens – Fränkische Nachrichten

Ein einziges Plädoyer für die Vielfalt des Lebens

14.11.2015, Fränkische Nachrichten

»(…)die Ausstellung variiert das Mode-Thema Nachhaltigkeit mit Installationen, die mal provokant und bitterböse, mal einfühlsam und verblüffend daherkommen. … Sie taucht die Besucher ein in eine mal anregende, mal verstörende Welt, in der die Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft, Spektakel und Tüftelei verschwimmen. … Ihr gelingt … gerade auch die Bevölkerung im ländlichen Raum einzubinden, ihr Denkanstöße zu geben (…).«

Peru | Lima | 2014

08.10.14 Goethe Institut presenta exposición internacional “¡Ejemplos a seguir!” – La República Peru

Goethe Institut presenta exposición internacional “¡Ejemplos a seguir!”

08.10.2014, La República Peru

»Más de 60 artistas de 22 países participan en esta exposición que reflexiona sobre los problemas del presente para cambiar el futuro. Eduardo Hirose, Alejandro Jaime, Eliana Otta y Lucía Monge son los representantes peruanos. […] las obras que se podrán apreciar en “¡Ejemplos a seguir!” buscan responder a la pregunta de cómo la vida puede continuar en este planeta en amenaza por el cambio climático.«

Essen | 2014

28.7.14 ZNE! in der Essener Zeche Zollverein – SAT 1

ZNE! in der Essener Zeche Zollverein

28.7.20, SAT 1

»SAT1 Beitrag über ZNE! in der Zeche Zollverein, Essen. (leider nicht mehr im Archiv)«

28.7.14 Wanderausstellung "zur Nachahmung empfohlen!" auf Zollverein: Wenn Künstler zu Aktivisten werden – WDR 3

Wanderausstellung „zur Nachahmung empfohlen!“ auf Zollverein: Wenn Künstler zu Aktivisten werden

28.07.2014 , WDR 3

»Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“ bietet Kuratorin Adrienne Goehler in dieser Ausstellung an. Seit Jahren sammelt sie Kunstwerke, die innovative und subversive Ideen für nachhaltiges Wirtschaften und schonenden Umgang mit Ressourcen entwickeln. Sie stammen von Künstlern, die sich politisch einmischen wollen und mit Wissenschaftlern und Technikern ebenso zusammenarbeiten wie mit NGOs. Doch ihre Werkzeuge bleiben die Mittel der Kunst. 2010 wurde die Ausstellung in Berlin eröffnet, seitdem wandert sie um die Welt: Äthiopien, China, Brasilien und Mexiko waren die letzten Stationen, überall kommen neue Künstler hinzu. 54 Werke sind jetzt auf der Zeche Zollverein zu sehen. Ein Gespräch mit Christel Wester«

22.7.14 Redezeit mit Adrienne Goehler: "Zur Nachahmung empfohlen" – WDR

Redezeit mit Adrienne Goehler: „Zur Nachahmung empfohlen“

22.07.2014 , WDR 3

»Polnische Tüftler, die Laufbänder zum Reinigen von Flusswasser einsetzen. Eine Fahrrad betriebene Waschmaschine oder Super-8-Filmentwicklung mit Kaffee. Die Ausstellung zeigt Arbeitsweisen und Positionen von Umweltinitiativen mit künstlerischen Herangehensweisen: Im Grundsatz geht es darum, welche Antworten die Kunst auf globale Herausforderungen wie den Klimawandel oder die Endlichkeit der Energiereserven hat – um kreative Ideen, die gut und günstig umsetzbar sind. In Neugier genügt erzählt Adrienne Goehler, wie sie mehr als 50 Künstlerinnen, Tüftler, und Menschen aus der Wissenschaft aus aller Welt für das Projekt zusammen gebracht hat. Ausstellung: „Zur Nachahmung empfohlen“ vom 19.07. bis 04.09.2014 zu sehen, auf dem Weltkulturerbe der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen.«

21.7.14 Kunst mit Gurken oder Geld" – Ruhrnachrichten

Kunst mit Gurken oder Geld

21.07.2014 , Ruhrnachrichten

»Macht Geschenke: Das Kapital heißt die Aktion. Unter „Verwendungzweck“ trägt Christin Lahr täglich 108 Buchstaben aus dem Werk „Das Kapital“ von Karl Marx ein. „Auf die neuen SEPA-Überweisungen passen sogar 140 Zeichen“, schmunzelt sie. Trotzdem wird es 43 Jahre dauern, bis sie den Marx-Text komplett an Finanzminister Schäuble und seine Mannen übermittelt hat. Stationen in Indien und Mexiko „Ich setze einen Impuls, den Rest macht das System“, sagt die Künstlerin, die das Ministerium schon ziemlich genervt haben dürfte. Denn schließlich muss alles ordentlich verbucht werden. Diese Kunst-Aktion gibt zu denken – wie so vieles in der Ausstellung „Zur Nachahmung empfohlen!“. Das ist eine große Wanderausstellung, die nach Stationen in Indien, Äthiopien, China, Brasilien und Mexiko nun in den Hallen 6 und 8 auf Zeche Zollverein angekommen ist. 54 internationale Künstler „Die Welt darf nicht Experten allein überlassen werden“, heißt das Credo der Kuratorin Adrienne Göhler. Deshalb hat die ehemalige Berliner Kultursenatorin („mein Regierungspraktium“ nennt sie diese Zeit) 54 internationale Künstler an das Thema Nachhaltigkeit herangelassen. „Zur Nachahmung empfohlen“: Kunst mit Gurken oder Geld – Ruhr Nachrichten«

21.7.14 Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit auf Zollverein – WAZ

Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit auf Zollverein

21.07.2014 , WAZ

»Die Ausstellung „Zur Nachahmung empfohlen“ auf Zollverein variiert das Mode-Thema Nachhaltigkeit – mit Installationen, die mal provokant und bitterböse, mal einfühlsam und verblüffend daherkommen. Sao Paulo hat es gesehen und zuletzt Mexico-City, jetzt macht das mehrfach ausgezeichnete Ausstellungsprojekt „Zur Nachahmung empfohlen! Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“ – kurz „ZNE!“ – auf Zollverein Station. In den Hallen 6 und 8 taucht der Besucher ein in eine mal anregende, mal verstörende Welt, in der die Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft, Spektakel und Tüftelei verschwimmen. Nachhaltigkeit ist der rote Faden der Ausstellung: die Umwelt und ihre Ressourcen schonen, recyclen statt zumüllen, kurz: unseren Erdball sauberer, gesünder, schöner und besser zu machen. Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit auf Zollverein | WAZ.de«

20.7.14 Schöne Konsumkritik – WDR

Schöne Konsumkritik

20.07.2014 , WDR

»Kuratorin Adrienne Goehler sammelt seit Jahren künstlerische Ideen zum Thema Nachhaltigkeit. Herausgekommen ist die Schau „Zur Nachahmung empfohlen“. Der Titel ist durchaus ernst zu nehmen. Denn die Künstler gehen mit ästhetischem Blick der Frage nach, wie man Ressourcen schonen und die Welt ein Stück weit besser machen könnte. Entstanden sind dabei nicht nur eindringliche Mahnmale, sondern auch Erfindungen und Installationen, die Denkanstöße geben sollen – wie diese singenden Kugeln von Marlen Liebau und Marc Lingk, die an den Sonnengesang von Franz von Assisi und an dessen Naturverständnis erinnern.«

16.7.14 Erbsen zählen für die Kunst – WAZ

Erbsen zählen für die Kunst

16.07.2014 , WAZ

»Erbsenzähler sind in der Kunst eigentlich nicht unbedingt willkommen. Doch für die am kommenden Wochenende startende Ausstellung „zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit“ wird es auf der Zeche Zollverein diesmal ziemlich grün. Die Schau lockt unter anderem mit Blattsalat-Bildern der Dortmunder Künstlerin Emine Ercihan und 1000 Kilogramm Erbsen, die gestern bereits für die Arbeit „Civilian Defense II“ von Dan Peterman angeliefert wurden, der sich mit dem Abwurf von Lebensmittelsäcken im Erdbeben-zerstörten Haiti beschäftigt.«

Mexico | Puebla | 2014

07.01.14 Ökologische Kunst zur Nachahmung empfohlen – Subterraneos.com.mx

Ökologische Kunst zur Nachahmung empfohlen

07.01.2014, Subterraneos.com.mx

»Neue wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass die natürlichen Ressourcen des Planeten ausgebeutet werden. Man hatte vorhergesagt, dass die Temperatur 2 Grad um steigen wird, aber jetzt weiß man, dass sie sogar um 6 Grad steigen wird und somit die schlimmsten Konsequenzen, die wir uns vorstellen können, eintreten werden. Das ist einer der Gründe, weshalb sich die Industrie, die Wissenschaft und die Kunst vereinen, um neue Aktionen durchzuführen, die ein Bewusstsein und eine gemeinsame Verantwortung ins Lebens rufen, die auf der sozialen Notwendigkeit basiert.«

07.01.14 Kunst und Bewusstsein konvergieren in Puebla – elpopular.mx

Kunst und Bewusstsein konvergieren in Puebla

07.01.2014, elpopular.mx

»Die BesucherInnen können auf eine neue und zeitgenössische Weise die ästhetischen Sprachen mit der Problematik verbinden, die unseren Planeten zugrunde macht. Verschiedene Blickpunkte die auf das Selbe zielen: die Nachhaltigkeit. […] Von den AusstellerInnen muss man sagen, dass die Ausstellung die kulturelle und ästhetische Dimension der Nachhaltigkeit sichtbar machen, um auf diese Weise die offensichtliche Abnutzung des Begriffs entgegenzuwirken. Sie sucht ein Verständnis der Nachhaltigkeit zu erwecken, die als formend verstanden werden muss, ohne auf die Kunst und die Wissenschaft zu verzichten, da sie von ihnen lernen kann, in über Transformationen, provisorischen Lösungen, Modellen und Projekten zu denken.«

China | Peking | 2012

07.08.12 Exhibition leads by example with environmental message – Global Times

Exhibition leads by example with environmental message

07.08.2012, Global Times – Beijing, Jiang Yuxia

»The show […] not only widens artistic horizons by exploring diverse topics, but also urges people to take fate of the world into their own hands.«

Äthiopien | Addis Abeba | 2012

30.04.12 The Aesthetics of Sustainability – Addis Rumble

The Aesthetics of Sustainability

30.04.2012 , Addis Rumble – Uncovering African Arts

»So what the exhibition in fact does is use art as a mediator between bigger sustainable (scien-tific) ideas and societies (humanities), and thus provide its audiences with new ideas, initiatives, guidelines for action, visions and perspective on how to engage in sustainability on their own.«

Indien | Mumbai | 2012

09.02.12 There are worlds of art to see – THE TIMES OF INDIA

There are worlds of art to see

09.02.2012 , Pronoti Datta, TIMES OF INDIA

»Examples to Follow! is a travelling exhibition spread across Galerie Max Mueller, Studio X, the Premchand Roychand Gallery and the lawns of the Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya, Project 88 and Gallery Maskara. Celebrating the sixtieth year of Indo-German friendship, art works related to climate change and sustainable living are showcased. One of the most arresting exhibits is Gudrun Widlock’s Adopted, about an agency that finds African godparents for Europeans estranged from their families. Adopted began as a conceptual project and later, in a strangely futuristic turn of events, became a reality.«

Hamburg | 2011

16.09.11 Ausstellung über Nachhaltigkeit: Die Zukunft steckt in der Kunst – enorm

Ausstellung über Nachhaltigkeit: Die Zukunft steckt in der Kunst

16.09.2011 , enorm, 16.09.2011, enorm_01

»Auch wenn einige Kunstwerke mit einem Augenzwinkern versehen sind, steckt doch erstaunlich viel Ernsthaftigkeit in manch anderen Ideen und Botschaften«

15.09.11 SCHATTENBLICK "zur nachahmung empfohlen!"-Ausstellungseröffnung in Hamburg – MA-Verlag

SCHATTENBLICK „zur nachahmung empfohlen!“-Ausstellungseröffnung in Hamburg

16.09.2011, Stefan Kroll, Schattenblick by MA-Verlag

»Die Ästhetik der Nachhaltigkeit erfreut mit praktischem Ratschlag, ironischer Zuspitzung und kritischer Aufklärung ebenso, wie sie eine befriedete Zone im globalen sozialen Krieg schafft, von der aus das Verhängnis aus vermeintlich sicherer Distanz beobachtet werden kann.«

Link zum Artikel Schattenblick, 2011

12.09.11 Ausstellung: Wir häkeln uns ein Korallenriff – Hamburger Abendblatt

Ausstellung: Wir häkeln uns ein Korallenriff

12.09.2011 , Hamburger Abendblatt, 12.09.2011, Annette Stiekele

»Es finden sich viele starke Positionen und nur wenig symbolische, etwa wenn die Brasilianerin Néle Azevedo Eisfiguren auf öffentlichen Treppen der Schmelze überlässt. Es bleibt die bittere Erkenntnis, dass Künstler ohne die Unterstützung der Politik die Welt nicht retten können. Aber sie machen das Unsichtbare sichtbar und schaffen im besten Fall eine neue Wirklichkeit. Der Besuch der Ausstellung ist sehr zu empfehlen.«

Link zum Artikel Hamburger Abendblatt 2011

08.09.11 Nachhaltiges Lustwandeln – taz

Ausstellung: Wir häkeln uns ein Korallenriff

08.09.2011 , taz, 08.09.2011, Jens Fischer

»Vielschichtig und mit hohem Spaßfaktor gelingt es dieser Schau, „Nachhaltigkeit“ zu vermitteln. Lustwandeln im Ästhetik-Parcours rund um Gentechnik, Artensterben, Klimawandel, Umweltzerstörung, Recycling: unbedingt zur Nachahmung empfohlen.«

Link zum Artikel taz-Archiv, 2011

Bremen | 2011

Die Kunst der Stunde – taz Bremen

Die Kunst der Stunde – taz Bremen

07.07.2011 , taz Bremen, Jens Fischer

»Ist das noch Kunst, schon weise Narretei oder gar Wissenschaft im Konjunktiv? Die meisten Exponate sind all das, ideenreich anschauliche Grenzgänge. Witzig, wütend, kritisch wird naturwissenschaftliches Wissen reflektiert und künstlerisch in Praxis übersetzt.«

Link zum taz-Artikel: Die Kunst der Stunde

Berlin | Uferhallen 2010

19.09.10 Flusslauf unter gläsernem Gewölbe – taz

Flusslauf unter gläsernem Gewölbe – taz

14.09.2010 , taz, Katrin Bettina Müller

»KUNST UND NACHHALTIGKEIT Die Gruppenausstellung zur nachahmung empfohlen! in den Berliner Uferhallen zeigt Werke, die sich mit naturwissenschaftlichen, ökologischen und politischen Fragen auseinandersetzen.

„KünstlerInnen haben die Aufgabe des Zuhörens, Beobachtens und Veröffentlichens übernommen“, KURATORIN ADRIENNE GOEHLER

Okay, seien wir erst einmal vernünftig und schauen uns das SBF-System von Nana Petzet an. 1995 entwickelte es die Künstlerin als eine Alternative zum Grünen Punkt, dessen Recycling-System ihr zu energieintensiv und zu wenig effektiv erschien.

Den eigenen Vierpersonenhaushalt verwandelte sie in eine Testanlage, in dem aller Grüne-Punkt-Müll von der Familie selbst als Wertstoff gesammelt, gereinigt und wiederverarbeitet wurde: Was dabei nach einem halben Jahr herauskam, steht nun in der Ausstellung „zur nachahmung empfohlen!“ in den Uferhallen im Berliner Wedding. Knallbunt die vielen Körbe aus geflochtenem Plastik, die Wandbehänge und Teppiche aus Saftkartons, reichlich hoch und schon ziemlich Messie-like voll die Regale mit gestapelten Behältnissen von Putzmitteln und Dosen. Nicht wirklich nachahmenswert, denkt man, und auch die Künstlerin nennt das Ergebnis „eine Verstopfung“. Was aber immerhin die Erkenntnis bringt, dass vor dem Recyclen die Müllvermeidung die eigentliche anzupackende Aufgabe ist.

Ein paar Schritte weiter kommt man von der Vernunft zur Rachefantasie: „Flooded McDonald’s“ heißt ein Video von der dänischen Gruppe Superflex. Die Esser eines McDonald’s in einem asiatischen Land sind, möglicherweise von einer Katastrophennachricht aufgescheucht, schon geflohen, als der Film einsetzt, nur ihre angebissenen Reste liegen noch auf den Tischen. Unheimlich grinsen die Plastik-Clowns der Fastfoodkette in den Raum, der still und leise mit Wasser vollläuft. Und während man zuerst Fritten und Becher, Dekofiguren und schließlich selbst die Stühle in immer größerer Dunkelheit treiben und trudeln sieht, ist genug Zeit, an die Umweltsünden der Kette, an furzende Rinder, Ozonlöcher und nicht zuletzt an die Überschwemmungen der Gegenwart zu denken.

Suggestive Machart

Dass man aber überhaupt so lange sitzen bleibt, liegt an der suggestiven Machart der Bilder, die den Untergang ästhetisch auch zu einem durchaus lustvollen Erlebnis machen. Denn glücklicherweise ist die Ausstellung „zur nachahmung empfohlen“ dann doch nicht durchgehend so didaktisch, wie es der Titel zuerst nahelegt. Zwar steht hier jede Arbeit im Kontext gesellschaftlicher und ökologischer Konfliktfelder und nicht wenige Projekte widmen sich dem Umbauen, etwa von alten Waschmaschinen zu Windrädern (Christian Kuhtz), oder von Autos zu Fahrrädern (Folke Köbberling/Martin Kaltwasser).

Man kann in Workshops daran partizipieren, auch an dem Versuch, das Wasser der Panke, an deren Ufer die Uferhallen stehen, selbst zu filtern im Projekt „Berliner Schöpfung“. Doch stets sind das modellhafte Anlagen, weniger tauglich für eine Massenproduktion im Alltag, als vielmehr für eine sinnliche Vertiefung der Erfahrung. Man weiß zum Beispiel, dass die Panke ein kanalisierter Flusslauf ist; hier lernt man dann, dass auch akustisch wahrnehmbar ist, was ihr fehlt zur Selbstreinigung, der Kies, der Sand, die Pflanzen, die Biegungen. So entsteht aus dem Mangel ein eigenes akustisches Porträt. Oder die Fahrräder, die Köbberling/Kaltwasser aus Autos bauen: Das sind hybride Ungeheuer, die mehr an den Technikfetischismus und das Postkatastrophen-Setting von „Mad Max“ erinnern, denn an alltagstaugliche Räder.

Initiatorin und Kuratorin der Ausstellung ist Adrienne Goehler. „Die große Krise, die wir haben, ist ja auch eine Krise des Expertentums“, sagt sie im einleitenden Interview des Katalogs. Sie hat deshalb nach künstlerischen Positionen gesucht, die sich grenzüberschreitend mit naturwissenschaftlichen, ökologischen und politischen Fragen auseinandersetzen. Dass auch Künstler die Welt dort nicht retten können, wo die Politik versagt hat, weiß sie wohl, aber „KünstlerInnen haben die Aufgabe des Zuhörens, Beobachtens und Veröffentlichens übernommen. Und Kunst kann das Unsichtbare sichtbar machen.“

Wie etwa Michael Saup, der den CO2-Ausstoß, der allein durch das Runterladen und Abspielen des Filmtrailers „Avatar“ in einem halben Jahr entstand, durch einen Block aus gestapelten Briketts veranschaulicht. Neu sind solche künstlerischen Gesten freilich nicht. Im Jahr 1989, das Umweltbewusstsein war durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl noch hoch sensibilisiert, zeigte das Künstlerhaus Bethanien in Berlin zusammen mit der Stadtgalerie Saarbrücken die Ausstellung „Ressource Kunst – Die Elemente neu gesehen“. Schon da war das Archiv der verschwundenen Weizenlandrassen, das Ursula Schulz-Dornburg in den Uferhallen zeigt, Teil des Projekts, ebenso wie die schönen Zeichnungen beschädigter Insekten, die Cornelia Hess-Honegger im Umfeld von Atomanlagen gesammelt und archiviert hat. Sie mögen sich 20 Jahre später mit diesen Beiträgen vorkommen wie Rufer in der Wüste, und dass ihre Arbeiten auch nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben, ja eher sogar, nach den jüngsten Zugeständnissen an die Atomindustrie, gewonnen haben, macht sie umso bitterer.

Von daher ist auch die melancholische Ironie verständlich, wie sie sich zum Beispiel in den fotografischen Arbeiten von Illka Halso (aus Finnland) niederschlägt: Digital entwirft sie ein „Museum of Nature“, in dem gigantische gläserne Gewölbe einen mäandernden Flusslauf schützen: schön wie die botanischen Gewächshäuser der Gegenwart und erschreckend in der Vorstellung, dass nur so noch zu bewahren ist, was man gerne als das Selbstverständliche, frei Zugängliche behalten will.

Manches in der Ausstellung erscheint zunächst als gut gemeinter Symbolkitsch, etwa das „Opfermonument“ der brasilianischen Künstlerin Néle Azevedo, die kleine Figuren aus Eis auf öffentlichen Plätzen langsam dahinschmelzen lässt. Ähnliche Orte im öffentlichen Raum sucht auch Hermann Josef Hack, um dort sein Lager aus Miniaturzelten aufzustellen, das auf die wachsende Anzahl von Klimaflüchtlingen verweist. Doch sich mobil und allgemeinverständlich dorthin zu begeben, wo man nicht mit ihnen rechnet und sie ein größeres als das Kunstpublikum erreichen, ist diesen Aktivisten eben wichtiger.

■ „zur nachahmung empfohlen“, Uferhallen Berlin, bis 10. Oktober, Katalog plus Lesebuch, Hatje Cantz Verlag, 48 Euro

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10.09.10 Von Weizen und Wanzen – der Freitag

Von Weizen und Wanzen – der Freitag

10.09.2010 , der Freitag, Ulrike Mattern

»Ausstellung Zur Nachahmung empfohlen!: Wie ein künstlerischer Hindernislauf die Schnittstellen von Kunst, Kultur und Wissenschaft verbindet

Ein Mann fährt hinaus aufs Meer. Sein Vehikel ist ein umgedrehter brauner Holztisch. Dessen vier Beine ragen in den Himmel, und ein Motor treibt das Gefährt auf dem milchig-grünen Wasser voran. Mit dieser Momentaufnahme auf dem Plakat, Teil des Land-Mark-Projektes „Under discussion“, und dem Imperativ „Zur Nachahmung empfohlen!“ wirbt die Ausstellung gleichen Namens, die zu „Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“ aufbricht.

40 Einzelkünstler und Künstlergruppen haben sich der Forschungsreise in den Uferhallen angeschlossen. Der Ort ist klug gewählt. Der Standort nahe des Flusses Panke im ehemaligen Arbeiterbezirk Wedding hat sich verändert: Im 19. Jahrhundert diente er als Pferdebahnhof, wurde in den 1920er-Jahren zum Straßenbahndepot umgebaut und war später Zentralwerkstatt der Berliner Verkehrsbetriebe. Seit 2007 findet hier in privater Trägerschaft Kultur statt. Die unter anderem von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Ausstellung „Zur Nachahmung empfohlen!“ bespielt bis zum 10. Oktober Teile des Geländes und wandert danach weiter.

Am Eingang sieht alles nach vertrauter Musealität im Industriedenkmal aus, inklusive Souvenirshop. Doch der künstlerische Hindernislauf vor Ort ist von einem spannenden Werkstattcharakter an den Schnittstellen von Kunst, Kultur und Wissenschaft geprägt; Irrlichter und Irritationen inbegriffen. Besucher können Wasser aus der Panke in der „Berliner Schöpfung“ filtern, werden als „familiär bindungslose Europäer“ symbolisch an Pateneltern in Ghana vermittelt oder erwerben und verkaufen beim „Time Notes Project“ reale und imaginäre Zeit bei einer mobilen Bank. In der Tradition der Konzeptkunst stehen ebenfalls die Performances von Néle Azevedo, die mit „Minimum Monument“ auf die globale Erwärmung aufmerksam macht. Innerhalb kurzer Zeit schmelzen ihre fragilen Eisfiguren, die auf Stufen im öffentlichen Raum ausgesetzt werden. Mit dieser Aktion war die Künstlerin weltweit auf Achse, im Sommer 2009 mit tausend Figuren auf dem Berliner Gendarmenmarkt. In der Ausstellung ist dies in einem Video zu verfolgen.

Von Vergänglichkeit und Deformation erzählen auch „Weizen und Wanzen“. Wie in einem Memento Mori sind Weizenähren auf Fotografien und in nummerierten Kästen verewigt. „Dort, wo herkömmliche Arten aussterben, verlieren die Menschen etwas von ihrer Geschichte und Kultur“ ist der Titel der Installation von Ursula Schulz-Dornburg, ein Zitat des Alternativen Nobelpreisträgers Pat Mooney. Auch Wanzen im Umfeld von Atomkraftwerken gehören zu den manipulierten Arten: Mit Aquarellfarben tupft Cornelia Hesse-Honegger diese and andere Insekten, die sie in einer 20 Jahre langen Feldstudie untersucht hat, mit ihren Schädigungen durch Radioaktivität zu zartgliedrigen Kunstwerken auf Papier. ­Zwischen den erdrückenden Tatsachen irrlichtern immer wieder heitere Geistesblitze und konterkarieren Marktgesetze, wie bei Christin Lahr, die der Deutschen Bundesbank täglich 1 Cent und 108 Zeichen aus dem ersten Band des Marx’schen Kapital überweist.

So fährt er dahin, der Mann auf seinem provisorischen Gefährt in der Weite des Ozeans; stellt Fragen, lanciert Wissen, macht hier und da ein übermütiges Bäuerchen und sucht nach neuen Ufern. Und mit ihm fährt diese Ausstellung in die Welt hinaus. Folgen Sie ihr, wenn Sie können!

Bis 10. Oktober in den , Uferstraße 8 11 in Berlin-Wedding«

Link zum Artikel Freitag, Ulrike Mattern

03.09.10 Können Künstler die Welt retten? – Zeit Online | Tagesspiegel

Können Künstler die Welt retten? – Zeit Online

03.09.2010 , Zeit Online, Christina Tilmann

»Miniatur-Flüchtlingslager und Adoption von Großstädtern: die Berliner Ausstellung „Zur Nachahmung empfohlen“ feiert die politischen Künstler mit Witz, Wut und Fantasie.

Kunst und Nachhaltigkeit: eine Berliner Ausstellung feiert die Aktivisten

Bei der Akademie der Künste haben sie verdutzt geschaut bei der Frage nach dem Ausstellungsmobiliar. Den Tresen wiederverwerten wollen Sie? Aha, meinetwegen. Und die Gasag hatte nichts Besseres zu tun, als ihr Logo fett auf die Ballons zu drucken, die den CO2-Verbrauch des Menschen in einer Großstadt aufzeigen sollten. Sponsoring? Jederzeit. Aber nur, wenn es auch als Werbung dient.

Adrienne Goehler, Kurzzeit-Kultursenatorin – sie spricht von einem „Politikpraktikum“ –, danach Kuratorin des Hauptstadt-Kulturfonds, seit 2006 Autorin – gerade hat sie mit dem Drogeriemarkt-Gründer Götz Werner ein Buch über das Grundeinkommen für jeden geschrieben –, Adrienne Goehler also kann so manche Geschichte davon erzählen, wie es zugeht, wenn man eine nachhaltige Ausstellung organisieren will. Dass man beim Umweltbundesamt zunächst der Meinung war, das sei doch Kunst, damit habe man nichts zu tun, keinen Haushaltstitel. Auch andere Stiftungen spielten fleißig das Zuständigkeitsspiel. Umwelt? Aber wir doch nicht. Kultur? Viel zu politisch. Und das Modewort Nachhaltigkeit ist auch längst entwertet.

Am Ende ist die Ausstellung, nach dreijähriger Vorbereitungszeit, tatsächlich fertig geworden, gefördert durch Umweltbundesamt und Bundeskulturstiftung, organisiert nach streng ökologischen Rücksichten: Recycling-Papier und CO2-Ausgleich, die Werke kamen per Schiff oder Bahn, möglichst wenig Videokunst sollte es sein, von wegen der Stromkosten. Ganz frisch müssen die Beiträge auch nicht sein, dafür aber relevant. Denn in ihrer Zeit beim Hauptstadtkulturfonds hat Adrienne Goehler das Phantom des „Antragskünstlers“ zu Genüge kennengelernt, der zu jedem Mittelvergabetermin hektisch mit ganz neuen, ganz originellen Projekten aufwarten musste. Überdenken, weiterentwickeln, korrigieren, das ist in dem System nicht drin. Der Ausstellungsbetrieb giert nach Neuigkeit. Und vergisst zu gern, was alles schon war.

So ist die Ausstellung Zur Nachahmung empfohlen. Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit in den Weddinger Uferhallen ganz nebenbei eine bedenkenswerte Kritik an unserem schnelldrehenden Ausstellungszirkus geworden – und eine Art Gegenentwurf zur Architektur-Biennale. Adrienne Goehler plädiert dafür, die Künstler endlich ernst zu nehmen. Weil sie sich oft hartnäckiger mit Problemen der Gegenwart beschäftigen, als Politik und Medien es sich erlauben. Der Künstler als Dokumentarist der Gegenwart steht im Mittelpunkt: politisch engagiert, wissenschaftlich versiert, und beileibe kein Spinner. Künstler retten die Welt? Vielleicht nicht ganz, aber die anderen retten sie ja auch gerade nicht.

So finden sich ganz unterschiedliche Aktivisten in den Uferhallen zusammen: Hermann Josef Hack zum Beispiel, der mit einer Armada von Miniaturzelten auf die Plätze der Großstädte zieht, um auf Klimaflüchtlinge aufmerksam zu machen. Oder Nana Petzet, die im Selbstversuch ihren ganzen Haushalt aus Abfallmaterialien bestückt, als Gegenmodell zum „Grünen Punkt“. Dan Peterman, der mit aus Armeehosen gefertigten Säcken voll Reis und Linsen auf die Notversorgung Afghanistans aufmerksam macht. Gerd Niemöller, der aus Altpapier einen erdbebensicheren Baustoff entwickelt hat. Gudrun F. Widlok, die ein Adoptionsprogramm aufgelegt hat, das vereinsamte europäische Großstädter an afrikanische Großfamilien vermittelt. Dodi Reiffenberg, der Bilder aus Plastiktüten herstellt und darauf hinweist, dass es nur eine Sekunde dauert, eine Tüte herzustellen, aber tausend Jahre, sie wieder zu entsorgen. Kerstin Polzin und Anja Schoeller, die das Wasser der Panke zu Trinkwasser aufbereiten. Oder Folke Köbberling und Martin Kaltwasser, die in Los Angeles Autos zu Fahrrädern umbauten.

Viel Fantasie, Witz und Wut. Doch werden nicht offene Türen eingerannt, angesichts einer Gesellschaft, die sich mit Bio-Supermärkten und Öko-Strom, Mülltrennung und Energiesparlampen längst auf der richtigen Seite fühlt? Die Thesen von Zur Nachahmung empfohlen sind nicht neu. Längst ist mit Filmen wie Plastic Planet oder We feed the worldeine ganze Dokumentarfilmsparte auf Aufklärung eingeschwenkt. Und doch: Was nicht neu ist, ist damit nicht falsch und bleibt aktuell. Dass Experten nicht immer die richtigen Ratgeber sind, dekliniert Adrienne Goehler von der Finanzkrise bis zur Kopenhagen-Konferenz durch, und plädiert dafür, Nicht-Experten das Wort zu geben. Künstlern, Wissenschaftlern, Aktivisten, und allem, was dazwischen liegt. Ein noch zu gründender „Fonds für Ästhetik und Nachhaltigkeit“ soll Grenzgänger fördern.

Tatsächlich schafft ein Bild manchmal mehr als tausend Diskussionsrunden. Der umgedrehte Verhandlungstisch, mit dem das Duo Allora & Calzadilla über das türkisblaue Meer zur puertoricanischen Insel Vieques segelt, die von den USStreitkräften als Ausbildungsort verwüstet wurde. Die geflutete McDonald’s-Filiale von Superflex. Die 6000 Weizensorten, die Ursula Schulze-Dornburg fotografiert hat – dank Monsanto & Co. gibt es heute gerade noch sechs. Oder der 33 Tonnen schwere Kohleberg, den Michael Saup aufgeschichtet hat und der exakt dem Energieverbrauch entspricht, den es kostet, den Trailer zu James Camerons Avatar eine Million Mal aufzurufen. Eine Google-Abfrage verbraucht so viel Energie wie eine Glühbirne in einer Stunde. Denken wir daran, bei der nächsten Mail.

Uferhallen, Uferstraße 8-11, Berlin Wedding, bis 10. Oktober, Di bis So 12 bis 20, Do bis 22 Uhr. Katalog (Hatje Cantz) 48 Euro

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www.zeit.de/kultur/2010-09/kunst-nachhaltigkeit | Erschienen im Tagesspiegel

03.09.10 Klimaretter Zur Nachahmung empfohlen?

Klimaretter Zur Nachahmung empfohlen?

03.09.2010 , Klimaretter, Sarah Messina

»Grenzen zwischen künstlerischer und technischer Kreativität, Idee und Machbarkeit wurden deshalb mitunter aufgebhoben, damit Kunst das sichtbar machen kann, was auch in unserer Umwelt oft im Verborgenen bleibt. «

03.09.10 Die Weisheit des Weizens – Der Tagesspiegel

Die Weisheit des Weizens

03.09.2010 , Der Tagesspiegel, Christina Tilmann

»Überdenken, weiterentwickeln, korrigieren, das ist in dem System nicht drin. Der Ausstellungsbetrieb giert nach Neuigkeit. Und vergisst zu gern, was alles schon war. So ist die Ausstellung „Zur Nachahmung empfohlen. Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“ in den Weddinger Uferhallen ganz nebenbei eine bedenkenswerte Kritik an unserem schnell drehenden Ausstellungszirkus geworden – und eine Art Gegenentwurf zur Architektur-Biennale. Adrienne Goehler plädiert dafür, die Künstler endlich ernst zu nehmen. Weil sie sich oft hartnäckiger mit Problemen der Gegenwart beschäftigen, als Politik und Medien es sich erlauben. Der Künstler als Dokumentarist der Gegenwart steht im Mittelpunkt: politisch engagiert, wissenschaftlich versiert, und beileibe kein Spinner. Künstler retten die Welt? Vielleicht nicht ganz, aber die anderen retten sie ja auch gerade nicht.«

02.09.10 Jeder Klick eine Kohle – Kann Kunst die Ressourcen der Welt retten? – Berliner Zeitung

Kann Kunst die Ressourcen der Welt retten? Adrienne Goehlers Schau über Ästhetik und Nachhaltigkeit

02.09.2010 , Berliner Zeitung, Sebastian Preuss

»Sie zeigt, dass die politische, engagierte Kunst noch nicht tot ist und durchaus ernsthafte Beobachtungen und Vorschläge zu bieten hat. Vielleicht liegt es daran, dass Goehler nicht wie die überall präsenten Kuratorenstars Ausstellungen am Fließband produziert, sondern das Unterfangen lange und gründlich vorbereitet. Ein Grund auch für das Gelingen ihrer Schau ist, dass sie sich tunlichst vom ängstlichen Name-Dropping des Kunstbetriebs fernhält, dass sie durchaus etwas riskiert und Künstler nur dann zeigt, wenn ihre Arbeiten zum Thema passen.«